newtenlightment

Archive for July, 2010

Handy Verschenken?! – Kinder fallen auf alles rein!

without comments

Hinzu kommt noch die Anregung zur Konsumwut durch die Werbebranche mittels perfieder psychologischer Tricks bei leicht beeinflußbaren Kinden. Es ist an den Erziehungsberechtigten (Eltern und Lehrern) auch den Kindern beizubringen, selbstständig zu denken und sich nicht von den Medien bzw. von den Werbungen beeinflussen zu lassen.Wenn zum Beispiel ein Handy verschenkt wird im TV denkt natürlich das Kind ach was ist schon dabei da anzurufen ist doch geschenkt! Und dann Fliegt er auf die Fresse weil er tausend Verträge mit abgeschlossen hat. Stimmt, aber wer unterichtet die Eltern wie man gegen die durch millionenschweren psychlogigschen Studien bei der Beeinflussung von
Kindern angeht, welch die Werbeindutrie ausübt. Die Eltern sind Überfordert… Das stimmt allerdings. Zumindest ein Elternteil (normalerweise die Mutter) sollte eigentlich Zuhause auf die Kinder aufpassen. Aber solange wie z.B. den Frauen eingetrichtert wird, dass die Rolle der Mutter eine “niedere Arbeit” ist und die Lebenskosten so hoch sind, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um überhaupt die Familie
über Wasser zu halten, ist keine Hoffnung in Sicht. Hmm, hatte ich früher auch gedacht. Problem ist nur, das den Frauen dabei mächtig Rente flöten geht und ein normaler Arbeiter (Busfahrer,
Bandarbeiter) kaum noch alleine eine Familie mit ein klein wenig Wohlstand (2 Wochen Urlaub im Schwarzwald/ an der Küste und ein paar schicke Klamotten) ernähren kann. Andere Länder zeigen, das Kinder auch in entsprechenden Kindertagesstätten gut aufgehoben sein können. Dort kann man den
Kleinen wunderbar Sozialverhalten beibringen, wenn nur halt Geld für gut ausgestattet Räume und sehr gut geschultes Personal vorhanden ist. und man verlangt von Lehrern, daß sie jetzt (natürlich mit
möglichst wenig Geld) die Schwächen der Gesellschaft ausbügeln. Wären die Lehrer auch z.T. im Stande, wenn wieder in den Schulen Respekt und Disziplin an der Tagesordnung wären. Wenn aber heutzutage ein Lehrer auch nur mit der Kreide oder dem Schwamm nach einem verzogenen Bengel bzw. einer verzogenen Göre schiesst, hat er am Tag darauf den Anwalt der Eltern am Buckel. :(
:-) Bei uns warf der Lehrer noch mit dem Schlüsselbund. Die beherrschung der aufgeweckten Kinder erfordert Psychologie und Feingefühl. Es gibt sehr viele neue Erkenntnisse über das Lernen der
Menschen. Man kann ihnen an ihren Augen ablesen, wie sie sich Dinge merken usw. Das wird aber AFAIK den anghehenden Lehrern nicht beigebracht. Wobei die Ausbildung den aktuellen Erkenntnissen um jahrzehnte hinterher hinkt. Die überalterung der Lehrer kommt noch hinzu. Und den jungen Lehrern selbst sind oft Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Diszplin und Respekt ein Fremdwort…
Wer bring ihnen es bei, wenn nicht im Studium. Soetas aus Büchern zu lernen, tut kaum einer, wenn es nicht von ihm verlangt wird. Jetzt sagst du, es währe mit einer Tracht Prügel getan? Das habe ich nicht gesagt. Aber schaden wird es auch nicht… Naja, man muß sie ja nicht grün und blau prügeln, aber eine kleine Strafe, welche leichte körperliche Schmerzen auslösen (krätigen klaps aufm Po) können schon Wunder wirken. Ich glaube auch, das eine gewisse authoritäre Erziehung der bessere Weg ist. Wenn Kinder keine Grenzen zu sehen bekommen, werden das auch im späteren Leben erwarten. Das geht
dann ordentlich schief, wenn man keine Anarchie möchte. Aber Anerkennung und Akzeptanz sind ein sehr wichtiger Faktor, sowohl bei der Erziehung, als auch in der späteren Gesellschaft. Sonst hast du
einen Haufen von hassenden Typen, die sich irgend eine extreme Truppe suchen und sich an dem Rest der Gesellschaft auslassen, bevorzugt Randgruppen und Schwächere. Achja, der Vollständigkeit halber: Eine Unterdrückung der sexuellen Entwicklung bei Teenagern erzeugt auch gewaltbereite Menschen ohne Mitgefühl für andere (ging jetzt speziell an die streng Religiösen).

Written by admin

July 7th, 2010 at 8:23 am

Posted in Uncategorized

Sparen wo man nur kann – Lebensversicherung in Gefahr?

without comments

Ich hab gehört, es hat sich schon mal jemand tot gespart. Es ist schon fast lustig, und sowieso ein Zeugnis der Unfähigkeit, wenn auf jede sich verschlechternde Marktsituaton mit massiven Einsparungen reagiert wird. Ein Beweis dafür, dass denen einfach nichts anderes mehr einfällt. Auf jede markttechnische Herausforderung wird mit Umstrukturierung und Einsparung reagiert. Klar, kurzfristig kriegt man dadurch die EBIT-Marge wieder etwas höher, aber langfristig ist das ein Teufelkreis. Man hat doch da keine Lebensversicherung, denn iwann wird es nicht mehr funktionieren. Aber welchen Manager interessieren schon langfristige Folgen – nach mir die Sintflut. Falls ich es nicht packe, trete ich zurück und kassiere noch ne nette Abfindung, um die Zeit der Langeweile zu überbrücken, die vergeht, bis ich in den nächsten Aufsichtsrat gewählt werde und das nächste Unternehmen in den Sand setze. Früher waren rückläufige Umsätze und der Marktwettbewerb als Motor für Innovation und Kreativität gedacht. Wenn mir die Kunden weglaufen, dann muss ich halt schauen, warum das so ist und mir etwas einfallen lassen. Innovative, neue Produkte und Angebote wären da gefragt, die den Kunden wieder zurückholen. Bei der Telekom wäre das
sogar relativ einfach gewesen: einfach mehr Service. Die Konditionen für Service-Mitarbeiter verbessern, etwas flexibler im Umgang mit den Wünschen des Kunden sein und vor allem die hauseigene IT soweit auf Vordermann bringen. Das alles – das letzte mal ausgenommen – hätte wahrscheinlich nur ein Bruchteil dessen gekostet, was die Folgen von Auslagerungen und Kündigungen gewesen wären: nämlich Streiks und Abfindungen. Und nicht zu vergessen die Kunden, die wegen solcher Hiobsbotschaften den Anbieter wechseln. Oder ganz einfach eine bewusste, öffentliche Betonung einer sozial-verträglichen Unternehmenspolitik. Wenn sich eine Sparte wirklich nicht mehr rentiert und auch in keiner Weise Besserung in Aussicht ist, dann entlasse ich nicht die Mitarbeiter sondern schule sie auf andere Bereiche um. Aber sobald wir auch nur 1 Cent sparen können, werden alle Hebel in Gang gesetzt um das auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Ansatt Qualität und Verantwortung zählen heute niedrige Kosten. Dass erstere und Kundenzufriedenheit dabei weitesgehend auf der Strecke bleiben interessiert zur Zeit niemanden. Erst wenn wieder scharenweise die Kunden deshalb weglaufen, dann wird reagiert. Und mit was? Richtig! Mit Einsparungen, wo es nur geht. Und wir als Verbraucher unterstützen es noch: bei der Kaufentscheidung und an der Börse. Den Anleger interessiert kein Unternehmensklima, keine moralischen Entscheidungen, keine soziale Kompetenz, sondern nur eins: Rendite, Rendite, Rendite. Dass er aber selbst gerade deshalb bald kein Geld mehr haben wird, was er and er Börse anlegen kann, weil er nämlich keinen Job mehr hat, interessiert ihn auch nicht. Und selbst wenn er Geld hat – Geiz ist ja geil, wir kaufen immer konsequent das billigste. Über kurz oder lang wird sich das rächen, und zwar an uns allen.

Written by admin

July 1st, 2010 at 10:27 am

Posted in Uncategorized